Biomasse als Energiequelle -
Betrieb eines klimaschonenden Biomasseheizwerks 

Auf dem Betriebsgelände des Grugaparks an der Lührmannstraße hat Mitte 2012 Essens erstes Biomasse-Heizwerk offiziell den Betrieb aufgenommen. Über drei Nahwärmeleitungen werden unter anderem das Grugabad, die Orangerie, die Pflanzenschauhäuser, die Grugapark-Verwaltung und den Blumenhof mit "Kur Vor Ort" mit grüner Wärme versorgt.

Gut 2.600 Tonnen Holz aus der Region werden jährlich klimaneutral und rein regenerativ in Wärme umgewandelt. Durch die neue Versorgung der Anschlussstellen im Grugapark mit Energie aus Biomasse werden jährlich 1.450 Tonnen CO2 eingespart.

Kommunale Wertschöpfung

Der Bau und Betrieb des Biomasseheizwerks erfolgen gemeinsam mit kommunalen Akteuren. Die beteiligten Partner, die Essener Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (EVV), die Stadtwerke Essen AG (SWE), die Allbau AG (Allbau), die Sport- und Bäderbetriebe Essen (SBE), die Entsorgungsbetriebe Essen GmbH (EBE), die Grün und Gruga Essen (GGE), die Bundesagentur für Arbeit sowie die Arbeit und Bildung Essen GmbH (ABEG/EABG), bringen dabei ihre Fachkompetenz und Arbeitskraft ein. Darüber hinaus ist geplant, dass Essener Langzeitarbeitslose bei der Projektumsetzung eingebunden werden.

Mitte 2012 hat Essens erstes Biomasse-Heizwerk offiziell den Betrieb aufgenommen. 

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Ihr Ansprechpartner

Jochen Sander
 

Mitglied der EVV-Geschäftsleitung
und Prokurist
Telefon: 0201 8095-2607

Die Baufortschritte

Das Gebäude an der Lührmannstraße steht vor der Fertigstellung. Die Außenanlagen werden zu Beginn der Vegetationsperiode komplettiert (Foto Herbert Höltgen)

Die Rückansicht des Gebäudes mit den Abdeckungen des Hackschnitzelbunkers und dem gerade montierten Elektrofilter. Der Bunker ist 11,25m lang, 6m breit und 5m tief. (Foto Herbert Höltgen)

Der Elektrofilter reinigt die Rauchgase aus den Feststoffkesseln und hat ein Gesamtgewicht von über sieben Tonnen.

Das Fundament für den Kamin, der eine Höhe von 12m erreichen wird.

Die Anlieferung eines Gaskessels. Insgesamt dienen zwei Kessel der Abdeckung der Spitzenlast. Ein Kessel hat ein Gewicht von ca. 3,2 Tonnen. (Foto Herbert Höltgen)

Die beiden Spitzenlastkessel an ihrem endgültigen Aufstellplatz. Jeder der Kessel hat eine Leistung von 1.950 kW. (Foto SWE)

Die Anschlüsse am Grugabad und Kur vor Ort (Foto) sind verlegt und für die Übergabe vorbereitet.

Im Grugapark gehen die Arbeiten gut und zeitgemäß voran. Die Besucher können weiterhin die Wege nutzen. Die Arbeiter geben gerne wissbegierigen Spaziergängen Auskunft über die ausgeführten Arbeiten. In vielen Bereichen der Streckenführung durch den Grugpark sind bereits die Erdgräben wieder verfüllt und nur noch die natürlichen Maulwurfshügel sichtbar

Oktober 2011 (Foto SWE)

Foto aus Januar 2012

Oktober 2011 (Foto SWE)

Foto aus Januar 2012. Durch den starken Frost der letzten Wochen mussten die Erdarbeiten im gesamten Grugapark ruhen. Um den künstlerischen Eindruck des Parkleuchtens (10.02. bis 18.03.2012) nicht zu stören, wurden die Baustelleneinrichtungen im davon betroffenen Bereich abgebaut. Nach Beendigung des Parkleuchtens werden die Arbeiten zügig weitergeführt. In den anderen Parkbereichen werden die Arbeiten nach Änderung der Wetterlage fortgesetzt.

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