Essener Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH
(EVV)
Essen
Jahresabschluss zum 31. Dezember 2008 und
Lagebericht 2008
Lagebericht
1. Wirtschaftliche Lage
und Geschäftsverlauf
Entwicklung der Gesellschaft
Zum 01.01.2008 wurde die EVV-Beteiligungsgesellschaft mbH (EVVB)
auf die EVV verschmolzen. Dadurch ist ein Verschmelzungsverlust von
26,7 Mio. € angefallen. Die Verschmelzung führte zu einem Anstieg
der Anteile an verbundenen Unternehmen um 263,5 Mio. €, weil die
Anteile an der Allbau AG zum Buchwert von 314,4 Mio. € übernommen
wurden, dem lediglich ein Abgang an Anteilen der EVVB von 51,0 Mio.
€ gegenüberstand. Durch die Übernahme der seinerzeit zur
Finanzierung des Erwerbes der Allbau AG aufgenommenen Darlehen
erhöhten sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um
303,9 Mio. €. Die Verschmelzung war die maßgebliche Ursache für das
Anwachsen der Bilanzsumme von 587,2 Mio. € auf 857,9 Mio. €.
Im Dezember 2008 hat die Abellio LuxCo 2 S.a.r.l., Luxemburg,
ihre Beteiligung an der Abellio GmbH, Essen, an die niederländische
Eisenbahngesellschaft Nedrailways verkauft. Die EVV war über ihre
Beteiligung an der Abellio LuxCo 1 S.a.r.l., Luxemburg, mit 12,36 %
mittelbar an der Abellio GmbH beteiligt. Nach den bisher
vorliegenden Erkenntnissen ist davon auszugehen, dass der von der
Abellio LuxCo 2 S.a.r.l. erzielte Verkaufserlös lediglich ausreicht,
um die Kosten der Veräußerung und der Abwicklung der Gesellschaften
zu decken. Der Buchwert der Beteiligung musste deshalb in voller
Höhe von 2,1 Mio. € wertberichtigt werden.
Die Beteiligung an der VVE Versicherung-Service-GmbH, Essen wurde
2008 veräußert. Es ergab sich ein Buchverlust von 0,2 Mio. €.
Mit Wirkung vom 1.1.2008 wurde ein Ergebnisabführungsvertrag mit
der EVV Verwertungs- und Betriebs GmbH (EVB), Essen,
geschlossen.
Die Finanzanlagen bilden mit 93,4 % (i. Vj. 91,8 %) nach wie vor
den wesentlichen Teil der Bilanzsumme. Die Bilanzsumme verzeichnete
einen starken Anstieg von 587,2 Mio. € auf 857,9 Mio. €. Die
Eigenkapitalquote sank durch die Bilanzverlängerung und den
Jahresfehlbetrag deutlich auf nunmehr 37,1 % (i. Vj. 59,9 %).
Der konsequente Ausbau der EVV zur Managementholding wurde auch
2008 fortgeführt. Nachdem die zentralen Unternehmensbereiche Recht
und Revision ihre Aufgaben für alle Unternehmen im Konzern bereits
seit 2006 wahrnehmen, konnte die Einrichtung der Zentralabteilung
für Informationstechnologie erfolgreich abgeschlossen werden. Dieser
Bereich hat den Betrieb 2008 aufgenommen. Die Bildung weiterer
Zentraleinheiten in den Bereichen Finanzen und Controlling wurde
2008 vorbereitet. Die Inbetriebnahme ist für die nächsten Jahre
vorgesehen.
Geschäftsentwicklung
Die Vermarktung von freien Veraschungskapazitäten im
Müllheizkraftwerk Karnap wurde 2008 weiter ausgebaut und führte zu
Umsatzerlösen von 5,1 Mio. € (im Vorjahr 3,3 Mio. €). Allerdings
erhöhten sich die Aufwendungen für die Müllveraschung
überproportional von 1,8 Mio. € auf 4,6 Mio. €, so dass sich der
Deckungsbeitrag aus diesem Geschäftsfeld auf 0,5 Mio. € reduzierte.
Hauptursache für den Kostenanstieg waren höhere Gebühren der Stadt
Essen für die Nutzung des Müllheizkraftwerkes sowie Nachberechnungen
für Vorjahre der Entsorgungsbetriebe Essen GmbH. Für die nächsten
Jahre sind weiterhin konstante Absatzmengen auf dem erreichten hohen
Niveau, allerdings auch sinkende Preise zu erwarten.
Die Verlustübernahme für Tochtergesellschaften belief sich 2008
auf 37,0 Mio. € und war damit weiter rückläufig. Der Vorjahreswert
(43,0 Mio. €) als auch der Planansatz des Wirtschaftsplanes (52,0
Mio. €) wurden unterschritten. Hauptursache für den Rückgang war die
Verschmelzung der EVV Beteiligungsgesellschaft mbH. Fehlbeträge
ergaben sich bei der EVAG, der Weisse Flotte Baldeney-GmbH und der
EVV Verwertungs- und Betriebs GmbH (EVB).
Von der Stadtwerke Essen AG (SWE) konnte mit 18,9 Mio. € wieder
eine erheblicher Ertrag aus dem Gewinnabführungsvertrag vereinnahmt
werden. Die Steigerung des Ergebnises führt darüber hinaus zu
Ansprüchen aus dem beim Teilverkauf 1997 vereinbarten
Besserungsschein von rd. 0,5 Mio. €. Das Ergebnis der SWE ermöglicht
ebenfalls die Zahlung von Konzessionsabgaben an die Stadt Essen.
Hier wurde mit 14,3 Mio. € erneut die maximale Höhe an die Stadt
Essen abgeführt und damit ein weiterer erheblicher Beitrag für den
städtischen Haushalt geleistet. Von der RGE wurden Erträge aus
Gewinnabführung in Höhe von 1,5 Mio. € erzielt.
Die Erträge aus Beteiligungen stiegen gegenüber dem Vorjahr
nochmals an, obwohl im Vorjahr der Börsengang der Versatel AG einen
Sondereffekt bewirkt hatte, auf Grund dessen 9,5 Mio. € erzielt
wurden. Der erneute Anstieg ist im Wesentlichen durch die
Umgliederung des Aktienbestandes im Vorjahr hervorgerufen. Die EVV
hatte sich an der RW Energie Beteiligungsgesellschaft mbH & Co.
KG (RWEB) beteiligt und alle 3,4 Mio. Stck. RWE- Stammaktien im Wege
der unentgeltlichen Wertpapierleihe an die RWEB übertragen. Deshalb
werden die Erträge nicht mehr als Erträge aus Wertpapieren, sondern
als Erträge aus Beteiligungen ausgewiesen. Die Entsorgungsbetriebe
Essen GmbH reduzierten ihre Ausschüttung von 2,6 Mio. € im Vorjahr
auf 2,4 Mio. €. Erstmals wurde von der EVV eine Dividende der Allbau
AG in Höhe von 2,6 Mio. € vereinnahmt.
Die Dividendenerträge aus RWE Aktien, die mittelbar über die
Beteiligungen an der RWEB und die RW Holding AG erzielt werden,
haben sich insgesamt gegenüber dem Vorjahr von 23,5 Mio. € auf 21,0
Mio. € reduziert. Im Vorjahr hatte die RWE AG auf Grund eines
Sondereffektes aus dem Verkauf der Beteiligung an Thames Water in
England ihre Dividende von 1,75 € je Aktie auf 3,50 € je Aktie
erhöht. Entgegen der Erwartung wurde in 2008 lediglich 3,15 € je
Aktie ausgeschüttet.
Im Geschäftsjahr 2008 wurde ein Jahresfehlbetrag von 36,0 Mio. €
erwirtschaftet. Die Höhe des Fehlbetrages wurde von dem
Verschmelzungsverlust aus der Verschmelzung der EVVBG in Höhe von
26,7 Mio. € maßgeblich beeinflusst. Da der Verschmelzungsverlust zu
keinem Mittelabfluss geführt hat, ist in dieser Höhe keine Zuführung
aus dem Haushalt der Stadt Essen erforderlich. Zur Abdeckung des
restlichen Fehlbetrages stehen ausreichende Mittel aus den gezahlten
Abschlägen auf den Verlustausgleich und aus dem vorgetragenen
Bilanzgewinn aus 2007 zur Verfügung. In 2008 reichten die liquiden
Mittel, die von der EVVBG übernommen wurden, außerdem aus, um die
laufenden Tilgungen der Darlehen zu finanzieren.
Die Veränderung des Finanzmittelbestandes und die dafür
wesentlichen Mittelbewegungen ergeben sich aus der folgenden
vereinfachten Kapitalflussrechnung:
|
2008 |
2007 |
|
T€ |
T€ |
| Jahresergebnis |
-36.008 |
6.790 |
| Verschmelzungsverlust |
26.720 |
2.880 |
| Abschreibungen |
2.143 |
18 |
| Verluste
aus Anlagenabgängen |
215 |
- |
| Veränderung
von Rückstellungen |
436 |
-4.382 |
| Veränderung
von Forderungen, sonst. |
|
|
| Vermögensgegenständen
und RAP |
-7.625 |
10.293 |
| Veränderung
kurzfristiger Verbindlichkeiten |
7.695 |
7.434 |
| Cash Flow
aus ltd. Geschäftstätigkeit |
-6.424 |
23.033 |
| Einzahlungen
aus Anlagenabgängen |
540 |
124 |
| Investitionen |
-1.469 |
-16.001 |
| Cash Flow
aus Investitionstätigkeit |
-929 |
-15.877 |
| Kapitalzuführungen |
2.655 |
149 |
| Tilgung
von Darlehen |
-2.428 |
-150 |
| Cash Flow
aus Finanzierungstätigkeit |
227 |
-1 |
| Zahlungswirksame
Veränderung des |
|
|
| Finanzmittelfonds |
-7.126 |
7.155 |
| Finanzmittelfonds
am Anfang der Periode |
981 |
-6.174 |
| Korrektur
aus Verschmelzung der EVVBG |
6.154 |
- |
| Finanzmittelfonds
am Ende der Periode |
9 |
981 |
2. Risiken und Chancen
der zukünftigen Entwicklung sowie Prognosebericht
Wegen der angespannten Haushaltssituation der Stadt Essen ergibt
sich 2009 und in den folgenden Jahren für die EVV verstärkt die
Aufgabe, durch verbesserte Jahresergebnisse zur Konsolidierung der
städtischen Finanzen beizutragen.
Risiken der zukünftigen Entwicklung ergeben sich für die EVV im
Wesentlichen aus den Risiken der Tochterunternehmen. Insbesondere
sind Risiken in der dauerhaften Verlustsituation der Essener
Verkehrs-AG und der Weisse Flotte Baldeney GmbH zu sehen. Die
Tochterunternehmen haben auf Weisung der EVV
Risikofrüherkennungssysteme implementiert und berichten regelmäßig
in den Sitzungen der EVV-Geschäftsführung.
Die EVV ist auch in den nächsten Jahren auf die Abdeckung ihres
Liquiditätsbedarfes zur Tilgung von Darlehen auf die Unterstützung
durch die alleinige Gesellschafterin Stadt Essen angewiesen. Die
Darlehen sind 1999 aufgenommen worden, um den Kauf der Allbau Aktien
von der Stadt Essen zu finanzieren. Die mittelfristige Finanzplanung
sieht für 2009 und die folgenden Jahre eine vollständige
Ausschüttung der Bilanzgewinne vor. Mangels eigener
Innenfinanzierungskraft muss die Stadt Essen ab 2011 jährliche
Kapitaleinlagen in Höhe der Darlehenstilgungen leisten. Im
Haushaltsplan der Stadt sind entsprechende Zahlungen an die EVV
berücksichtigt.
Als Maßnahme der Haushaltskonsolidierung wurden den
Gesellschaften im EVV Konzern für die Geschäftsjahre ab 2006 jedoch
aufgegeben, den angemeldeten Jahresfehlbetrag zu unterschreiten bzw.
ihre Gewinnausschüttungen zu steigern. Damit sind die EVV und ihre
Tochterunternehmen auch in der Zukunft gefordert, zusätzlich zu den
ohnehin ergriffenen Maßnahmen, weitere Potentiale zur Verbesserung
der Jahresergebnisse zu heben.
Die EVV hat im Zusammenhang mit einem Darlehensvertrag der
Abellio Rail NRW GmbH das Restwertrisiko für 3 Personenzüge im
Gesamtvolumen von 3.200 T€ übernommen. Danach ist die EVV
verpflichtet, der Deutschen Verkehrsbank nach Ablauf der Laufzeit
den Darlehensrestbetrag zu zahlen, falls Abellio Rail NRW GmbH die
Züge nicht gegen Zahlung des Restbetrages übernimmt. Im Zuge der
Veräußerung der Abellio GmbH wurde die EVV aus diesem Risiko
befreit. Allerdings bestehen Meinungsverschiedenheiten mit dem
Käufer über den Umfang der Befreiung.
3. Bericht über die
Einhaltung der öffentlichen Zwecksetzung gem. § 108 Abs. 2 Nr. 2
Gemeindeordnung NW
Unternehmensgegenstand der Essener Versorgungs- und
Verkehrsgesellschaft mbH (EVV) ist die Versorgung der Einwohner mit
Energie und Wasser, die Beförderung von Personen mit den
verschiedenen Verkehrsmitteln des öffentlichen Personennahverkehrs,
der Betrieb des städtischen Hafens, die Abwasserentsorgung, die
Wohnungsbewirtschaftung sowie die Telekommunikation. Die
Gesellschaft bedient sich zur Erfüllung ihrer Aufgaben ihrer
Tochtergesellschaften. Aus der Definition des Gesellschaftszweckes
im § 3 Abs. 1 des Gesellschaftsvertrages ergibt sich die mittelbare
Ausrichtung der Gesellschaft auf das Versorgungs- und
Entsorgungsunternehmen SWE, die Verkehrsunternehmen EVAG, Abellio
und meoline, das Wohnungsunternehmen Allbau AG und die
Telekommunikations-Gesellschaft Versatel. Durch die mittelbare
wirtschaftliche Betätigung über die Tochterunternehmen wird die
öffentliche Zwecksetzung der Gesellschaft erfüllt und der
öffentliche Zweck erreicht.
4. Ausblick für die
Geschäftsjahre 2009 und 2010 sowie Nachtragsbericht
Der Wirtschaftsplan für den Zeitraum 2009 bis 2013 weist für 2009
einen geplanten Jahresüberschuss von 12,4 Mio. € und für 2010 einen
von 14,2 Mio. € aus. Im weiteren Verlauf wird von moderat steigenden
Jahresüberschüssen ausgegangen. Grundlegende Prämisse für die
geplanten Ergebnisse sind die Erträge aus Beteiligungen und aus den
Wertpapieren des Anlagevermögens. Beide Posten werden maßgeblich von
der Höhe der RWE Dividende bestimmt. Im Wirtschaftsplan wurde eine
unveränderte Dividende von 4 € je Aktie unterstellt.
In 2009 hat die RWE AG eine Dividende von 4,50 € je Aktie
ausgeschüttet, so dass das geplante Jahresergebnis 2009
voraussichtlich überschritten werden wird. Für die folgenden Jahre
erwartet die Mehrzahl der Analysten jedoch Dividenden unterhalb des
geplanten Wertes von 4 €. Es ist davon auszugehen, dass die
Jahresüberschüsse ab 2010 die Planwerte der aktuellen
mittelfristigen Finanzplanung nicht erreichen werden. Dennoch ist
für den Planungszeitraum nicht von negativen Jahresergebnissen
auszugehen.
Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des
Geschäftsjahres eingetreten sind, liegen nicht vor.
Essen, 29. Mai 2009
Essener
Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (EVV)
Dr.
Görgens
Dr.
Zierold
Bückemeyer
Kunze
Miklikowski
Voß
Wieschenkämper
BILANZ
A K T I V A
| |
|
31.12.2008 |
Vorjahr |
| |
€ |
€ |
€ |
| A.
Anlagevermögen |
|
|
|
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
|
157.404,25
|
2.599,00
|
| II.
Andere Anlagen, Betriebs- und |
|
|
|
| Geschäftsausstattung |
|
88.013,56 |
1.016,00 |
| III.
Finanzanlagen |
|
801.158.825,21 |
539.356.701,25 |
| |
|
801.404.243,02 |
539.360.316,25 |
| B.
Umlaufvermögen |
|
|
|
| I.
Forderungen und sonstige |
|
|
|
| Vermögensgegenstände |
|
|
|
| 1.
Forderungen aus Lieferungen und |
|
|
|
| Leistungen |
497.955,97 |
|
621.405,59 |
| 2.
Forderungen gegen verbundene |
|
|
|
| Unternehmen |
18.710.127,65 |
|
18.021.308,53 |
| 3.
Forderungen gegen Gesell- |
|
|
|
| schafterin |
1.951.267,35 |
|
24.602,49 |
| 4.
Forderungen gegen Unternehmen, |
|
|
|
| mit
denen ein Beteiligungsver- |
|
|
|
| hältnis
besteht |
125.136,27 |
|
81.775,45 |
| 5.
Sonstige Vermögens- |
|
|
|
| gegenstände |
35.194.465,16 |
|
28.089.234,23 |
| |
|
56.478.952,40 |
46.838.326,29 |
| II.
Guthaben bei Kreditinstituten |
|
9.064,46 |
981.159,50 |
| |
|
56.488.016,86 |
47.819.485,79 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
|
4.755,05 |
4.529,57 |
| |
|
857.897.014,93 |
587.184.331,61 |
P A S S I V A
| |
|
31.12.2008 |
Vorjahr |
| |
€ |
€ |
€ |
| A.
Eigenkapital |
|
|
|
| I.
Gezeichnetes Kapital |
|
66.200.000,00 |
66.200.000,00 |
| II.
Kapitalrücklage |
|
281.266.313,34 |
278.612.220,25 |
| III.
Gewinnrücklagen |
|
1.044.795,21 |
0,00 |
| IV.
Gewinnvortrag |
|
5.745.260,16 |
0,00 |
| V.
Jahresfehlbetrag/Jahresüberschuss |
|
-36.008.675,97 |
6.790.055,37 |
| |
|
318.247.692,74 |
351.602.275,62 |
| B.
Rückstellungen |
|
|
|
| 1.
Rückstellungen für Pensionen |
1.797.266,00 |
|
1.652.515,00 |
| 2.
Steuerrückstellungen |
892.000,00 |
|
562.000,00 |
| 3.
Sonstige Rückstellungen |
110.288,00 |
|
137.395,00 |
| |
|
2.799.554,00 |
2.351.910,00 |
| C.
Verbindlichkeiten |
|
|
|
| 1.
Verbindlichkeiten gegenüber |
|
|
|
| Kreditinstituten |
304.038.088,68 |
|
2.544.311,28 |
| 2.
Verbindlichkeiten aus |
|
|
|
| Lieferungen
und Leistungen |
218.507,72 |
|
61.703,49 |
| 3.
Verbindlichkeiten gegenüber |
|
|
|
| verbundenen
Unternehmen verbundenen Unternehmen |
22.996.266,59 |
|
27.046.568,80 |
| 4.
Verbindlichkeiten gegenüber |
|
|
|
| Gesellschaftern
Gesellschafterin |
209.582.007,79 |
|
203.552.805,98 |
| 5.
Sonstige Verbindlichkeiten |
14.897,41 |
|
24.756,44 |
| davon
aus Steuern 14.897,41 € |
|
|
|
| (Vorjahr
15.828,25 €) |
|
|
|
| |
|
536.849.768,19 |
233.230.145,99 |
| |
|
857.897.014,93 |
587.184.331,61 |
GEWINN- UND
VERLUSTRECHNUNG
|
|
2008 |
Vorjahr |
|
€ |
€ |
€ |
| 1.
Umsatzerlöse |
|
7.045.445,09
|
5.122.870,58 |
| 2.
Sonstige betriebliche Erträge |
|
846.396,12 |
612.323,23 |
| 3.
Materialaufwand |
|
|
|
| a)
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebstoffe |
1.858,69 |
|
83.669,03 |
| b)
Aufwendungen für bezogene Leistungen |
5.945.342,27 |
|
3.183.578,32 |
| |
|
5.947.200,96 |
3.267.247,35 |
| 4.
Personalaufwand |
|
|
|
| a)
Gehälter |
618.788,47 |
|
573.533,94 |
| b)
Soziale Abgaben und Aufwendungen |
|
|
|
| für
Altersversorgung |
352.269,48 |
|
449.996,69 |
| davon
für Altersversorgung 294.813,83 € |
|
971.057,95 |
1.023.530,63 |
| (im
Vorjahr 416.647,03 €) |
|
|
|
| 5.
Abschreibungen auf immaterielle Vermögens- |
|
|
|
| gegenstände
des Anlagevermögens und Sachanlagen |
|
41.810,65 |
18.367,00 |
| 6.
Sonstige betriebliche Aufwendungen |
|
2.150.489,29 |
1.662.134,02 |
| 7.
Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags |
|
|
|
| erhaltene
Gewinne |
|
20.486.153,78 |
19.649.507,26 |
| 8.
Erträge aus Beteiligungen |
|
15.761.712,62 |
13.818.041,75 |
| 9.
Erträge aus anderen Wertpapieren und Aus- |
|
|
|
| leihungen
des Finanzanlagevermögens |
|
14.751.366,42 |
28.066.725,61 |
| davon
aus verbundenen Unternehmen 4.564.812,72 € |
|
|
|
| (im
Vorjahr 4.572.123,21 €) |
|
|
|
| 10.
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
|
822.789,73 |
972.477,90 |
| davon
aus verbundenen Unternehmen 0,00 € |
|
|
|
| (im
Vorjahr 104.915,68 €) |
|
|
|
| 11.
Aufwendungen aus Verlustübernahme |
|
37.036.862,59 |
42.951.110,01 |
| 12.
Abschreibungen auf Finanzanlagen |
|
2.101.499,00 |
0,00 |
| 13.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
|
20.304.697,24 |
5.019.473,69 |
| davon
an verbundene Unternehmen 0,00 € |
|
|
|
| (im
Vorjahr 18.312,54 €) |
|
|
|
| davon
an Gesellschafter 4.584.683,17 € |
|
|
|
| (im
Vorjahr 4.518.383,17 €) |
|
|
|
| 14.
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit |
|
-8.839.753,92 |
14.300.083,63 |
| 15.
Außerordentliche Aufwendungen |
|
26.719.862,15 |
2.880.183,47 |
| 16.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
|
19.256,44 |
4.493.440,24 |
| 17.
Sonstige Steuern |
575.285,86 |
|
269.509,83 |
| An
Tochterunternehmen weiterbelastete Steuern |
145.482,40 |
|
133.105,28 |
| |
|
429.803,46 |
136.404,55 |
| 18.
Jahresfehlbetrag/Jahresüberschuss |
|
-36.008.675,97 |
6.790.055,37 |
Anhang
I. Angaben zur Form und
Darstellung von Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung
Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des
Handelsgesetzbuches und dem Gesellschaftsvertrag entsprechend unter
Anwendung der Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzes
für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die Angaben zu den
einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung
befinden sich grundsätzlich im Anhang.
Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das
Gesamtkostenverfahren gewählt.
II. Erläuterungen zu den
Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung bezüglich Ausweis,
Bilanzierung und Bewertung
Bilanz
Das Anlagevermögen ist im Einzelnen in der „Entwicklung
des Anlagevermögens“ dargestellt.
Die immateriellen Vermögensgegenstände sowie
Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten, vermindert um die
planmäßigen Abschreibungen, bewertet. Der Abschreibung liegt die
steuerlich anerkannte Nutzungsdauer zu Grunde. Anlagenzugänge werden
linear monatsgenau abgeschrieben.
Seit 2008 werden geringwertige Wirtschaftsgüter im
Einzelanschaffungspreis von 150,00 € bis 1.000,00 € in einen
Sammelposten gemäß § 6 Abs. 2a EStG eingestellt. Dieser Sammelposten
wird im Geschäftsjahr seiner Bildung und den folgenden vier
Geschäftsjahren zu je 20 % aufwandswirksam aufgelöst.
Die Finanzanlagen enthalten als Ausleihungen an
Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, eine
Forderung auf Rückübertragung von 3.448.955 Stück Stammaktien der
RWE AG in Höhe von 99.966 T€. Die Aktien waren in 2006 als
Wertpapiere des Anlagevermögens mit den Anschaffungskosten
ausgewiesen und wurden im Wege der unentgeltlichen Wertpapierleihe
an die RW Energie-Beteiligungs-gesellschaft mbH & Co KG (RWEB)
ausgeliehen. Darüber hinaus enthalten die
Finanzanlagen Anteile an verbundenen Unternehmen (489.344 T€; Vj.
224.826 T€), Ausleihungen an verbundene Unternehmen (200.583 T€; Vj.
200.704 T€), Beteiligungen (113 T€; Vj. 2.707 T€) und Wertpapiere
des Anlagevermögens (11.152 T€; Vj. 11.152 T€).
Die Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen und
Wertpapiere werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten bzw. dem
niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Ausleihungen an verbundene
Unternehmen sind zum Nennwert angesetzt.
Die Anteile an verbundenen Unternehmen haben sich wie folgt
entwickelt:
| Stand
31.12.2007 |
224.826 |
T€ |
| Kapitaleinlagen
EVAG, SWE, EVB |
1.183 |
T€ |
| Allbau AG
(Zugang aus Verschmelzung) |
314.430 |
T€ |
| Abgang
EVV Beteiligungsgesellschaft mbH |
50.956 |
T€ |
| Abgang
Meoline GmbH |
139 |
T€ |
| Stand
31.12.2008 |
489.344 |
T€ |
Die Abgänge bei den Ausleihungen an verbundene Unternehmen
betreffen die Tilgung eines Gesellschafterdarlehens an die Weisse
Flotte Baldeney-GmbH.
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen wurden soweit
möglich mit gleichartigen Verbindlichkeiten saldiert ausgewiesen.
Dabei handelt es sich im Wesentlichen um Forderungen aus
Gewinnabführungen und sonstige Leistungen.
Die Forderungen gegen Gesellschafter betreffen die
Gewerbesteuervorauszahlungen 2008 und Nutzungsentgelte für
Software.
Bei den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht, handelt es sich um die
Restgewinnforderung gegen die RW Energie Beteiligung.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit
ihrem Nennwert ausgewiesen. Forderungen in Höhe von 3.310 T€ haben
eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die sonstigen
Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen
Steuererstattungsansprüche aus Körperschaftsteuer,
Kapitalertragsteuer, Solidaritätszuschlag und Umsatzsteuer von
35.191 T€.
Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert
bilanziert.
Der Kapitalrücklage wurden 2.654 T€ von der
Gesellschafterin zugeführt.
Die Gesamtverpflichtung für Pensionen wurde auf der Grundlage
eines versicherungsmathematischen Gutachtens unter Beachtung der
handelsrechtlichen Bestimmungen und Anwendung der Richttafeln 2005 G
bei einem Zinsfuß von 5,0 % ermittelt und beläuft sich auf 1.797 T€.
Die Pensionsverpflichtung wurde im Geschäftsjahr 2008 um 145
T€ bis zur Höhe der Gesamtverpflichtung erhöht.
Die Steuerrückstellungen wurden entsprechend vernünftiger
kaufmännische Beurteilung bewertet. Sie betreffen Umsatzsteuern.
Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle Risiken
in angemessener Höhe. Diese beinhalten Kosten des Jahresabschlusses
und IHK Beiträge.
Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag bilanziert
worden. Es bestehen
folgende Restlaufzeiten:
|
|
davon mit Restlaufzeit |
|
31.12.2008 |
bis 1
Jahr |
über 5
Jahre |
| |
€ |
€ |
€ |
| Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten |
304.038.088,68 |
101.617.365,22 |
91.335.072,72 |
| (Vorjahr) |
(2.544.311,28) |
(170.443,35) |
(1.687.626,80) |
| Verbindlichkeiten
aus Lieferungen und Leistungen |
218.507,72 |
218.507,72 |
0,00 |
| (Vorjahr) |
(61.703,49) |
(61.703,49) |
(0,00) |
| Verbindlichkeiten
gegenüber verbundenen Unternehmen |
22.996.266,59 |
22.996.266,59 |
0,00 |
| (Vorjahr) |
(27.046.568,80) |
(27.046.568,80) |
(0,00) |
| Verbindlichkeiten
gegenüber Gesellschafterin |
209.582.007,79 |
9.839.389,57 |
0,00 |
| (Vorjahr) |
(203.552.805,98) |
(3.810.187,76) |
(0,00) |
| Sonstige
Verbindlichkeiten |
14.897,41 |
14.897,41 |
0,00 |
| (Vorjahr) |
(24.756,44) |
(24.756,44) |
(0,00) |
| davon aus
Steuern 14.897,41 € (Vorjahr 15.828,25 €) |
|
|
|
|
536.849.768,19 |
134.686.426,51 |
91.335.072,72 |
| (Vorjahr) |
(233.230.145,99) |
(31.113.659,84) |
(1.687.626,80) |
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind
durch kommunale Ausfallbürgschaften gesichert.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Verlustausgleich
und Steuern.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafterin
beinhalten im Wesentlichen ein von der Stadt Essen erhaltenes
Darlehen zur Weiterleitung an die Entwässerung Essen GmbH (EEG) in
Höhe von 199.743 T€ und Überzahlungen aus Verlustausgleich in
Höhe von 9.295 T€.
Unter den sonstigen Verbindlichkeiten sind die Lohn- und
Kirchensteuer aus Dezember 2008 ausgewiesen.
Gewinn- und Verlustrechnung
Als Umsatzerlöse sind Erträge aus der Vermarktung von
Veraschungsrechten im Müllheizkraftwerk Karnap sowie im Wesentlichen
Erträge aus der Tätigkeit der Rechtsabteilung und der internen
Revision für andere Konzerngesellschaften aufgeführt.
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im
Wesentlichen Erträge aus der Verwaltungskostenumlage (460 T€) sowie
Steuererstattungen (341 T€).
Im Materialaufwand sind bezogene Leistungen für die
Müllveraschung und für Personalgestellung durch SWE und EVAG
erfasst.
Die aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages erhaltenen
Gewinne beinhalten die Gewinnabführungen von den Stadtwerke
Essen AG (18.908 T€) und der RGE (1.578 T€).
Unter den Erträgen aus Beteiligungen sind die
Ausschüttungen der Entsorgungsbetriebe Essen GmbH (2.409 T€), der
Allbau AG (2.576 T€) und der RW Energie Beteiligungsgesellschaft mbH
(10.777 T€) ausgewiesen.
Unter den Erträgen ausanderen Wertpapieren und
Ausleihungen des Finanzanlagevermögens wurden die
Dividendenausschüttungen der RW-Holding AG erfasst und Zinserträge
aus Gesellschafterdarlehen an verbundene Unternehmen.
Unter den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind
Zinserträge aus Gesellschafterdarlehen an Radio Essen,
Zinserstattungen vom Finanzamt, Zinsen aus Tagegeldanlagen sowie die
Erträge aus der Aufzinsung des
Körperschaftsteuerminderungsguthabens.
Als Aufwendungen aus Verlustübernahme sind die
Verlustausgleichzahlungen an die EVAG (36.231 T€), an die EVV
Verwertungs- und Betriebs GmbH (593 T€) und an die Weisse Flotte
Baldeney-GmbH (213 T€) ausgewiesen.
Im Geschäftsjahr 2008 wurde eine außerplanmäßige Abschreibung auf
die Abellio Lux Co1 S.a.r.l. in Höhe von 2.102 T€ vorgenommen.
Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen im
Wesentlichen mit 4.514 T€ die Zinsen für das von der Stadt Essen
erhaltene Gesellschafterdarlehen sowie Darlehenszinsen in Höhe von
15.720 T€.
Die Außerordentlichen Aufwendungen beinhalten die
Verluste, die durch Verschmelzung der EVV-Beteiligungsgesellschaft
mbH auf die EVV entstanden sind.
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen
ausschließlich eine Nachzahlung von Körperschaftsteuer für 2006.
Aufgrund des negativen Ergebnisses der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit fallen keine in 2008 Ertragssteuern an.
Die sonstigen Steuern beinhalten im Wesentlichen
Umsatzsteuern.
Angaben zum Jahresergebnis
Die Aufwendungen überstiegen die Erträge um 36.008.675,97 €.
Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag des
Geschäftsjahres 2008 von 36.008.675,97 € wie folgt
auszugleichen:
| • |
5.745.260,16 € durch Verrechnung mit dem
vorgetragenen Gewinn aus 2007 |
| • |
1.044.795,21 € durch Entnahme aus der
Gewinnrücklagen |
| • |
29.218.620,60 € durch Entnahme aus der
Kapitalrücklage. |
Die EVV hat insgesamt Überzahlungen aus Verlustausgleich von
9.295.241,55 € erhalten. Die Geschäftsführung schlägt der Stadt
Essen vor, der EVV daraus eine Kapitaleinlage in Höhe von 300.000,00
€ zu gewähren, die zweckbestimmt ist zur Weiterleitung an die
RGE.
III. Ergänzende
Angaben
Konzernzugehörigkeit
Die Gesellschaft stellt als Mutterunternehmen einen
Konzernabschluss zum 31. Dezember 2008 auf. Der Konzernabschluss
wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.
Sonstige, nicht in der Bilanz ausgewiesene Verpflichtungen
Die EVV hat im Zusammenhang mit einem Darlehensvertrag der
Abellio Rail NRW GmbH das Restwertrisiko für 3 Personenzüge im
Gesamtvolumen von 3.200 T€ übernommen. Danach ist die EVV
verpflichtet, der Deutschen Verkehrsbank nach Ablauf der Laufzeit
den Darlehensrestbetrag zu zahlen, falls Abellio Rail NRW GmbH die
Züge nicht gegen Zahlung des Restbetrages übernimmt. Im Zuge der
Veräußerung der Abellio GmbH wurde die EVV aus diesem Risiko
befreit. Allerdings bestehen Meinungsverschiedenheiten mit dem
Käufer über den Umfang der Befreiung.
Zusammensetzung der Organe, Aufwendungen für Organe
Dem Aufsichtsrat gehören an:
| Friedhelm
Krause, Essen |
Sparkassenbetriebswirt
a. D., Ratsherr |
| Vorsitzender |
|
| Wolfgang
Müntjes, Essen |
Industrie-
und Anlagenmechaniker |
| stellvertretender
Vorsitzender |
|
| Arbeitnehmervertreter |
|
| Thomas
Altenbeck, Essen |
Betriebsratsvorsitzender
der EBE |
| Arbeitnehmervertreter |
|
| Rolf
Baertz, Herne |
Gewerkschaftssekretär
ver.di |
| Arbeitnehmervertreter |
|
| Franz-Josef
Britz, Essen |
Diplom-Ökonom,
Ratsherr |
| Manfred
Diehl, Essen |
KFZ-Mechaniker |
| Arbeitnehmervertreter |
|
| Jutta
Eckenbach, Essen |
Hausfrau,
Ratsfrau |
| Gerd
Flocke, Essen |
Fachwirt
für Reinigung und Hygiene |
| Arbeitnehmervertreter |
|
| Thomas
Fresen, Essen |
Rechtsanwalt,
Ratsherr |
| Dieter
Hilser, Essen |
Diplom
Volkswirt, MdL |
| Nils
Hoffmann, Velbert |
Journalist |
| Arbeitnehmervertreter |
|
| Christian
Hülsmann, Essen |
Stadtdirektor |
| Jörg
Küsters, Essen |
Bauaufsicht
bei der SWE |
| Arbeitnehmervertreter |
|
| Hermann
Marx, Essen |
Gesamtschuldirektor
a. D., Ratsherr |
| Mehrdad
Mostofizadeh, Essen |
Wissenschaftlicher
Mitarbeiter, Ratsherr |
| Reinhard
Paß, Essen |
Dipl.
Ingenieur, Ratsherr |
| Manfred
Reimer, Essen |
Oberstudiendirektor,
Ratsherr |
| Wolfgang
Schmitz, Oberhausen |
Gewerkschaftssekretär
ver.di |
| Arbeitnehmervertreter |
|
| Dieter
Seifert, Essen |
Gewerkschaftssekretär
ver.di |
| Arbeitnehmervertreter |
|
| Andreas
Wieschenkämper, Bottrop |
Leiter
Einkauf/Technik/Fuhrpark RGE |
| Arbeitnehmervertreter |
|
Die Geschäftsführung besteht aus den Herren
| Dr.
Bernhard Görgens, Essen |
Kaufmännischer
Vorstand SWE |
| (Sprecher) |
|
| Dr. Horst
Zierold, Wuppertal |
Kaufmännischer
Vorstand EVAG |
| (stellvertretender
Sprecher) |
|
| Dietmar
Bückemeyer, Gelsenkirchen |
Technischer
Vorstand der SWE |
| Klaus
Kunze, Essen |
Geschäftsführer
EBE |
| Dirk
Miklikowski, Gelsenkirchen |
Vorstand
Allbau AG |
| Siegfried
Voß, Essen |
Vorstand
Personal und Technik EVAG |
| Klaus
Wieschenkämper, Essen |
Geschäftsführer
RGE |
Den Aufsichtsratsmitgliedern der EVV wurden 48 T€, den aktiven
Geschäftsführern 112 T€ und den früheren Mitgliedern der
Geschäftsführung 84 T€ vergütet.
Mitarbeiter
Die Gesellschaft beschäftigt 6 Angestellte. Weiterhin wurden 14
Angestellte von der Essener Verkehrs-AG und 8 Angestellte von der
Stadtwerke Essen AG gestellt.
Aufstellung des Anteilsbesitzes
(wesentliche Beteiligungen)
|
Anteile |
Eigenkapital |
Ergebnis
des |
|
Kapital
in % |
am
31.12.2008 |
Geschäftsjahres |
|
|
|
T€ |
| Essener
Verkehrs-Aktiengesellschaft, Essen |
92,31 |
166.423 |
36.231 |
| Ergebnisabführungsvertrag
mit EVV |
|
|
Verlustausgleich |
| Stadtwerke
Essen Aktiengesellschaft, Essen |
51,00 |
117.257 |
18.908 |
| Ergebnisabführungsvertrag
mit EVV |
|
|
Gewinnabführung |
| Entwässerung
Essen GmbH (EEG), Essen |
100,00 |
179.818 |
8.354 |
| Ergebnisabführungsvertrag
mit SWE |
|
|
Gewinnabführung |
| Allbau
AG, Essen |
81,778 |
96.556 |
21.503 |
| Allbau
Managementgesellschaft mbH, Essen |
100,00 |
1.033 |
784 |
| Ergebnisabführungsvertrag
mit Allbau AG |
|
|
Gewinnabführung |
| Weisse
Flotte Baldeney-GmbH, Essen |
100,00 |
25 |
213 |
| Ergebnisabführungsvertrag
mit EVV |
|
|
Verlustausgleich |
| meoline
GmbH, Mülheim an der Ruhr |
77,00 |
947 |
68 |
| RGE
Servicegesellschaft Essen mbH, Essen |
100,00 |
1.500 |
1.578 |
| Ergebnisabführungsvertrag
mit EVV |
|
|
Gewinnabführung |
| Entsorgungsbetriebe
Essen GmbH, Essen |
51,00 |
17.610 |
5.905 |
| EVV
Verwertungs- und Betriebs GmbH (EVB), Essen |
100,00 |
1.815 |
593 |
| Ergebnisabführungsvertrag
mit EVV |
|
|
Verlustausgleich |
| Stadtbahn-Betriebsführungsgesellschaft
Ruhr mit |
50,00 |
61 |
2 |
| beschränkter
Haftung (SBG-Ruhr), Essen |
|
|
|
| GbR
Bredeneyer Tor in Essen |
50,00 |
17.181 |
1.114 |
| --Bürohaus
Alfredstraße--, Essen |
|
|
|
| Otto
Lingner Verkehrs GmbH, Bochum |
50,00 |
124 |
16 |
| PTS GmbH,
Essen |
18,00 |
347 |
626 |
| Wassergewinnung
Essen GmbH, Essen |
50,00 |
2.384 |
227 |
| Infralogistik
ruhr GmbH, Essen |
49,00 |
436 |
81 |
| rhein
ruhr partner Gesellschaft für Messdienst- |
50,00 |
697 |
436 |
| leistungen
mbH, Duisburg |
|
|
|
| Abellio
LuxCo 1 SARL, Luxemburg (Werte aus 2007) |
12,36 |
24.596 |
-124 |
| TAG
Tropolys Altgesellschafter GmbH, Wuppertal |
35,81 |
30 |
2 |
| ZukunftsZentrumZollverein
AG zur Förderung von |
26,19 |
615 |
31 |
| Existenzgründungen-Triple
Z-, Essen *vorläufig |
|
|
|
| Betriebsgesellschaft
Radio Essen mbH & Co. KG, |
12,50 |
1.738 |
963 |
| Essen
(Werte aus 2007) |
|
|
|
| Betriebsverwaltungsgesellschaft
Radio Essen |
|
|
|
| GmbH,
Essen (Werte aus 2007) |
12,00 |
33 |
2 |
| VEKS-Verwertung
und Entsorgung Karnap-Städte |
24,68 |
781 |
226 |
| Holding
GmbH, Essen |
|
|
|
| RW
Energie-Beteiligungsgesellschaft mbH, |
4,09 |
1.714.028 |
273.008 |
| Dortmund
(Werte zum 31.07.2008) |
|
|
|
| Kommunale
Gasspeichergesellschaft EBE |
25,00 |
7.600 |
-63 |
| mbH &
Co.KG, Gronau-Epe (KGE) *vorläufig |
|
|
|
| Kommunale
Gasspeicher Beteiligungsgesellschaft |
25,00 |
25 |
0 |
| EPE mbH,
Gronau-Epe (KGBE) *vorläufig |
|
|
|
| Verband
der komunalen RWE - Aktionäre GmbH, Essen |
1,56 |
1.076 |
-152 |
| (Werte
zum 30.06.08) |
|
|
|
| Altstadt-Baugesellschaft
mbh & Co. KG, Essen |
25,67 |
4.203 |
902 |
| Zebra,
Gesellschaft für Baumanagement mbH, Essen |
25,88 |
96 |
25 |
Essen, 29. Mai 2009
Essener
Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (EVV)
Dr.
Görgens
Dr.
Zierold
Bückemeyer
Kunze
Miklikowski
Voß
Wieschenkämper
Entwicklung
des Anlagevermögens
| |
Anschaffungs- und Herstellungskosten |
| |
Stand
|
Zugänge |
Umbuchungen |
Abgänge |
Stand
|
| |
1.1.2008 |
|
|
|
31.12.2008 |
| |
€ |
€ |
€ |
€ |
€ |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
|
|
|
|
|
| Gewerbliche
Schutzrechte |
|
|
|
|
|
| und
ähnliche Rechte |
100.631,01 |
186.812,96 |
0,00 |
0,00 |
287.443,97 |
| |
100.631,01 |
186.812,96 |
0,00 |
0,00 |
287.443,97 |
| II.
Sachanlagen |
|
|
|
|
|
| Andere
Anlagen, Betriebs- |
|
|
|
|
|
| und
Geschäftsausstattung |
1.664,00 |
96.800,50 |
0,00 |
0,00 |
98.464,50 |
| |
1.664,00 |
96.800,50 |
0,00 |
0,00 |
98.464,50 |
| III.
Finanzanlagen |
|
|
|
|
|
| 1.
Anteile an verbundenen Unternehmen |
224.826.261,64 |
315.612.684,96 |
0,00 |
51.094.698,07 |
489.344.248,53 |
| 2.
Ausleihungen an verbundene |
|
|
|
|
|
| Unternehmen |
200.704.487,31 |
0,00 |
0,00 |
121.763,93 |
200.582.723,38 |
| 3.
Beteiligungen |
2.707.365,60 |
2.000,00 |
0,00 |
494.600,00 |
2.214.765,60 |
| 4.
Ausleihungen an Unternehmen, mit |
|
|
|
|
|
| denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht |
99.966.535,53 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
99.966.535,53 |
| 5.
Wertpapiere des Anlagevermögens |
11.152.051,17 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
11.152.051,17 |
| |
539.356.701,25 |
315.614.684,96 |
0,00 |
51.711.062,00 |
803.260.324,21 |
| |
539.458.996,26 |
315.898.298,42 |
0,00 |
51.711.062,00 |
803.646.232,68 |
| |
Abschreibungen |
| |
Stand |
Zugänge |
Abgänge |
Stand |
| |
1.1.2008 |
|
|
31.12.2008 |
| |
€ |
€ |
€ |
€ |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
|
|
|
|
| Gewerbliche
Schutzrechte |
|
|
|
|
| und
ähnliche Rechte |
98.032,01 |
32.007,71 |
0,00 |
130.039,72 |
| |
98.032,01 |
32.007,71 |
0,00 |
130.039,72 |
| II.
Sachanlagen |
|
|
|
|
| Andere
Anlagen, Betriebs- |
|
|
|
|
| und
Geschäftsausstattung |
648,00 |
9.802,94 |
0,00 |
10.450,94 |
| |
648,00 |
9.802,94 |
0,00 |
10.450,94 |
| III.
Finanzanlagen |
|
|
|
|
| 1.
Anteile an verbundenen Unternehmen |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
| 2.
Ausleihungen an verbundene |
|
|
|
|
| Unternehmen |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
| 3.
Beteiligungen |
0,00 |
2.101.499,00 |
0,00 |
2.101.499,00 |
| 4.
Ausleihungen an Unternehmen, mit |
|
|
|
|
| denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
| 5.
Wertpapiere des Anlagevermögens |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
| |
0,00 |
2.101.499,00 |
0,00 |
2.101.499,00 |
| |
98.680,01 |
2.143.309,65 |
0,00 |
2.241.989,66 |
| |
Buchwerte |
| |
Stand |
Vorjahr |
| |
31.12.2008 |
|
| |
€ |
€ |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
|
|
| Gewerbliche
Schutzrechte |
|
|
| und
ähnliche Rechte |
157.404,25 |
2.599,00 |
| |
157.404,25 |
2.599,00 |
| II.
Sachanlagen |
|
|
| Andere
Anlagen, Betriebs- |
|
|
| und
Geschäftsausstattung |
88.013,56 |
1.016,00 |
| |
88.013,56 |
1.016,00 |
| III.
Finanzanlagen |
|
|
| 1.
Anteile an verbundenen Unternehmen |
489.344.248,53 |
224.826.261,64 |
| 2.
Ausleihungen an verbundene |
|
|
| Unternehmen |
200.582.723,38 |
200.704.487,31 |
| 3.
Beteiligungen |
113.266,60 |
2.707.365,60 |
| 4.
Ausleihungen an Unternehmen, mit |
|
|
| denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht |
99.966.535,53 |
99.966.535,53 |
| 5.
Wertpapiere des Anlagevermögens |
11.152.051,17 |
11.152.051,17 |
| |
801.158.825,21 |
539.356.701,25 |
| |
801.404.243,02 |
539.360.316,25 |
Bestätigungsvermerk
des Abschlussprüfers
An die Essener Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH
(EVV)
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und
Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung
und den Lagebericht der Essener Versorgungs- und
Verkehrsgesellschaft mbH (EVV), Essen, für das Geschäftsjahr vom
1. Januar bis 31. Dezember 2008 geprüft. Die
Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht
nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den
ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der
Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe
ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine
Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der
Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter
Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen,
dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des
durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten
Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken,
mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der
Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit
und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft
sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen
der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen
internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in
Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der
Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung
der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen
Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der
Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir
sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere
Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen
Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen
Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des
Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der
Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem
Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der
Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der
zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Essen, den 2. Juni 2009
PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Josef
Rakel, Wirtschaftsprüfer
ppa.
Christoph Drewes, Wirtschaftsprüfer
Bericht des
Aufsichtsrates
Der Aufsichtsrat hat sich während des Geschäftsjahres 2008 in
mehreren Sitzungen von den Geschäftsführern über den
Geschäftsverlauf unterrichten lassen. Lage und Entwicklung der
Gesellschaft sowie Entscheidungen von grundsätzlicher Bedeutung
waren Gegenstand eingehender Beratungen.
Der Jahresabschluss der Essener Versorgungs- und
Verkehrsgesellschaft mbH (EVV) und der Konzernabschluss sowie der
Lagebericht und der Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2008
sind von der PricewaterhouseCoopers AG,
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Essen, geprüft und mit dem
uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden.
Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss der Essener Versorgungs-
und Verkehrsgesellschaft mbH (EVV) und den Lagebericht geprüft und
gebilligt. Er empfiehlt der Gesellschafterversammlung, den
Jahresabschluss in der vorliegenden Form festzustellen. Dem
Vorschlag der Geschäftsführung über den Ausgleich des
Jahresfehlbetrages schließt sich der Aufsichtsrat an.
Den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2008 und den Bericht der
Abschlussprüfer hat der Aufsichtsrat zur Kenntnis genommen.
Für die erfolgreiche Arbeit im Geschäftsjahr 2008 spricht der
Aufsichtsrat der Geschäftsführung und allen Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern im Konzern seinen Dank aus.
Essen, im August 2009
Der
Aufsichtsrat
Friedhelm
Krause,
Vorsitzender
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